Sonntag, 9. Oktober 2011

ColdFusion auf eigenem Webserver - Teil 1

ColdFusion ist in Deutschland nicht sehr verbreitet. Wahrscheinlich weil PHP einfach schon länger kostenlos ist und es daher einen großen Fundus an OpenSource Software gibt. Joomla, Drupal oder WordPress um nur einige zu nennen.
Trotzdem gibt es auch in Deutschland eine wachsende Fangemeinde und insbesondere im professionellen Bereich wird eher auf .NET, Java und auch ColdFusion gesetzt.
Auf ColdFusion nicht zuletzt deswegen, weil es im Prinzip in seinem Herzen JAVA schlägt.
Noch vor einem Jahr war es fast unmöglich ColdFusion auch privat einzusetzen, da es sich einfach nicht lohnte dafür einen eigenen Server anzumieten, um es dort zu installieren. Und noch vor nicht einmal 3 Jahren gab es auch keine kostenlose Version von ColdFusion.
Das hat sich jedoch geändert. Wie so vieles sich in der Softwareindustrie tagtäglich ändert.
Heute gibt es einen ehrwürdigen Adobe Wettbewerber, nämlich Railo.
Railo, derzeit in der Version 3.3 ist absolut einfach zu installieren, integriert sich wunderbar mit IIS7 (ganz im Gegensatz zu Adobe ColdFusion und auch PHP 5.2 oder 5.3) und es gibt einen mittlerweile ähnlich großen Fundus an OpenSource Software für ColdFusion (Mein OpenSource CMS EasyXMS erwähne ich hier jetzt einfach mal).
Wie jetzt, auf was will er hinaus?
Verschiedene Provider, wie z.B. Strato, Hetzner, 1 & 1 oder Hosteurope bieten kostengünstig, sogenannte virtuelle Server an (diesmal kein Link).
Für die meisten technisch etwas versierten Menschen ist es außerdem kein Problem einen Windows Server selbst zu warten. Updates spielt Windows mehr oder weniger selbständig ein. Die Installation von Software sollte ebenfalls kein Problem darstellen.
Daher habe ich vor einen kleines Tutorial für:
"Wie installiere ich ColdFusion auf meinem eigenen Webserver"
zu schreiben.
Siehe dann in Teil 2.

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